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	<title>Sachsen - holzwohnbau.eu</title>
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	<description>HolzWohnBau (HWB) - Siedlungen und Quartiere in Europa</description>
	<lastBuildDate>Fri, 13 Jan 2023 13:20:28 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Sachsen - holzwohnbau.eu</title>
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	<item>
		<title>Stadtquartier &#8222;Am Blüherpark&#8220; (ehem. Lingnernstadt) in Dresden</title>
		<link>https://hwb.sdg21.eu/projekt/stadtquartier-am-blueherpark-dresden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Holger Wolpensinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2021 15:24:31 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hwb24.eu/?post_type=projekt&#038;p=1510</guid>

					<description><![CDATA[<p><strong>DE – 01069 Dresden: </strong>Das letzte große Entwicklungsgebiet im Zentrum – das Stadtquartier "Am Blüherpark" zwischen Grunaer Straße, Hygienemuseum und St. Petersburger Straße. Entstehen sollen ca. 1000 Wohnungen in Holzhybrid-/Modulbauweise, aber auch Büros, Geschäfte und Cafes. Fertigstellung (geplant): 2025</p>
<p>The post <a href="https://hwb.sdg21.eu/projekt/stadtquartier-am-blueherpark-dresden/">Stadtquartier „Am Blüherpark“ (ehem. Lingnernstadt) in Dresden</a> first appeared on <a href="https://hwb.sdg21.eu">holzwohnbau.eu</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DE – 01069 Dresden: </strong>Das letzte große Entwicklungsgebiet im Zentrum – das Stadtquartier &#8222;Am Blüherpark&#8220; zwischen Grunaer Straße, Hygienemuseum und St. Petersburger Straße. Entstehen sollen ca. 1000 Wohnungen in Holzhybrid-/ Modulbauweise, aber auch Büros, Geschäfte und Cafes. Fertigstellung (geplant): 2025</p>
<p><span id="more-1510"></span></p>
<div class="su-spacer" style="height:20px"></div>
<p><strong>1) Projektdaten<br />
</strong>Nutzeinheiten: Ca. 1000 WE in 48 Gebäuden in Holzmodulbauweise.<br />
Gesamtgröße des Stadtquartiers: bis zu 3000 Wohnungen<br />
Grundstücksfläche: 10 Hektar<br />
Wohnungsgrößen: Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen<br />
Nutzungsmischung: Quartier mit Büros, Geschäften und Cafés</p>
<p>Baubeginn: Losgehen könnte es im Herbst 2021. Dann sollen die Bauanträge eingereicht werden. Baurecht besteht, insofern könnten die Erschließungs- und Tiefbauarbeiten beginnen. Die Pläne sehen vier Bauabschnitte vor. Das Erste ist das ehemalige Robotron-Areal zwischen Lingnerallee, Zinzendorfstraße, Bürgerwiese und St. Petersburger Straße. Dort sollen zunächst bis 1000 Wohnungen entstehen.</p>
<p>Status: Projektentwicklung im Dezember 2019 abgeschlossen</p>
<p><strong>2) Baukonstruktion/Holzbau</strong><br />
Holzhybridbauweise. Dabei sind Treppenhäuser und Brandwände aus Stahlbeton, Decken und Fassaden aber aus Holzmodulen</p>
<p><strong>3) Baukosten<br />
</strong>Derzeit liegen noch keine Angaben vor.<br />
<strong><br />
</strong><strong>4) Projektbeteiligte<br />
</strong>Auftraggeber: Immokles AG &#8211; ein Unternehmen der IMMOVATION-Unternehmensgruppe<strong><br />
</strong>Architektur:<br />
-Architekturbüro Nokera (ehem. Architekturbüro Gregor Fuchshuber, 130 Mitarbeitende) NOKERA Planning GmbH, 04109 Leipzig<br />
&#8211; Peter Kulka Architektur Dresden GmbH<br />
&#8211; kister scheithauer gross architekten und Stadtplaner GmbH<br />
&#8211; Christop Mäckler Architekten<br />
Grundstücksinhaber: Gateway Real Estate, Berlin<br />
Landschaftsarchitektur: Prugger Landschaftsarchitekten<br />
Bauherr: IMMOVATION-Unternehmensgruppe Beauftragung nach Werkstattverfahren</p>
<p><strong>5) Sonstige Angaben<br />
</strong>&#8211; Städtebau: Nach einem Werkstattverfahren wurde Peter Kulka Architektur aus Dresden/Köln mit der Entwicklung des städtebaulichen Konzeptes für das Gesamtareal beauftragt. Die konkrete architektonische Gestaltung des ersten Bauabschnittes wird darüber hinaus auch von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner aus Köln/Leipzig und Christoph Mäckler Architekten aus Frankfurt a.M. geplant.</p>
<p><b>Quellen/</b><strong>Links</strong><br />
Stadt Dresden<br />
<a href="https://www.dresden.de/de/stadtraum/planen/stadtentwicklung/stadtplanung/stadtteilplanung/Die_suedliche_Pirnaische_Vorstadt.php" target="_blank" rel="noopener">www.dresden.de/&#8230;stadtteilplanung/Die_suedliche_Pirnaische_Vorstadt.php</a><br />
5/2021: <a href="https://www.saechsische.de/dresden/lingnerstadt-dresden-bitte-nicht-glattgestrichen-5434072-plus.html" target="_blank" rel="noopener">www.saechsische.de/dresden/lingnerstadt-dresden-bitte-nicht-glattgestrichen-5434072-plus.html</a><br />
4/2020: <a href="https://www.immobilien-aktuell-magazin.de/topics/lingnerstadt-dresden-quartiere-am-blueherpark-robotron-areal/" target="_blank" rel="noopener">www.immobilien-aktuell-magazin.de/topics/lingnerstadt-dresden-quartiere-am-blueherpark-robotron-areal</a><br />
3/2017: <a href="https://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Lingnerstadt-nimmt-Formen-an" target="_blank" rel="noopener">www.dnn.de/Dresden/Lokales/Lingnerstadt-nimmt-Formen-an</a><br />
<a href="https://www.gateway-re.de/" target="_blank" rel="noopener">www.gateway-re.de</a></p><p>The post <a href="https://hwb.sdg21.eu/projekt/stadtquartier-am-blueherpark-dresden/">Stadtquartier „Am Blüherpark“ (ehem. Lingnernstadt) in Dresden</a> first appeared on <a href="https://hwb.sdg21.eu">holzwohnbau.eu</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stadtquartier &#8222;L416&#8220; in Leipzig</title>
		<link>https://hwb.sdg21.eu/projekt/stadtquartier-l416/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Holger Wolpensinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2021 12:48:42 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hwb24.eu/?post_type=projekt&#038;p=1436</guid>

					<description><![CDATA[<p><strong>DE - 04105 Leipzig</strong>: Wenige Kilometer nordwestlich des Leipziger Hauptbahnhofes soll auf dem 25 Hektar großen Areal ein neues, autoreduziertes Stadtquartier mit 2100 Wohnungen in Holzbauweise und als Schwammstadt entstehen. Baubeginn: 2023</p>
<p>The post <a href="https://hwb.sdg21.eu/projekt/stadtquartier-l416/">Stadtquartier „L416“ in Leipzig</a> first appeared on <a href="https://hwb.sdg21.eu">holzwohnbau.eu</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DE &#8211; 04105 Leipzig</strong>: Wenige Kilometer nordwestlich des Leipziger Hauptbahnhofes soll auf dem 25 Hektar großen Areal ein neues, autoreduziertes Stadtquartier mit 2100 Wohnungen in Holzbauweise und als Schwammstadt entstehen. Baubeginn: 2023</p>
<p><span id="more-1436"></span></p>
<p><span class="Apple-converted-space"><div class="su-spacer" style="height:20px"></div></span></p>
<p><b>1) Projektdaten<br />
</b>Nutzeinheiten: 2100 WE<br />
Grundstücksfläche: 25 Hektar<br />
Baubeginn: 2023<br />
Wettbewerb: Grundlage der weiteren Planung ist der Siegerentwurf des Planungsteams Octagon/Loidl, der aus dem Werkstattverfahren mit Abschluss im August 2017 hervorging. <span class="Apple-converted-space"><br />
<strong><br />
</strong><span class="body" role="main">68 % der Bruttogeschossfläche sind für Wohnungen, 28 Prozent für Gewerbe vorgesehen und vier Prozent können künftig flexibel genutzt werden. </span><br />
Wohnungsschlüssel:<br />
50 % sehr kleine und kleine Wohneinheiten (bis 60 m²)<br />
30 % mittelgroße Wohneinheiten (bis 85 m²)<br />
20 % große und sehr große Wohneinheiten (größer 85 m²)<br />
</span></p>
<p><b>2) Baukonstruktion/Holzbau<br />
</b>Holzmodulbauweise</p>
<p><b>3) Baukosten<br />
</b>30 % der Gesamtfläche des entstehenden Wohnraums für sozial geförderte und belegungsgebundene Wohnungen verwendet werden.</p>
<p>Im Rahmen der kooperativen Baulandentwicklung stimmt der Immobilienentwickler zu, alle anfallenden Planungs- und Verfahrenskosten, die Kosten der erforderlichen Ordnungsmaßnahmen, der Herstellung der äußeren und inneren Erschließung und der Herstellung der öffentlichen Grünflächen sowie die zusätzlich benötigten Kindertagesstätten- und Grundschulplätze inklusiver der Grundstückskosten tragen. Zudem wurde vereinbart, dass der Vorhabenträger das für die Errichtung einer weiterführenden Schule notwendige Grundstück an die Stadt zum Verkehrswert zu veräußern wird.</p>
<p>&#8211; Fördergelder: Die Multifunktionale Infrastrukturen für energie- und wassereffiziente Stadtquartiere wird gefördert durch das BMBF &#8211; Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Fördervolumen von Leipziger BlauGrün beträgt 2.806.700 Euro.</p>
<p><b>4) Projektbeteiligte</b><br />
<span class="Apple-converted-space">Architektur: NOKERA Planning GmbH (ehem. Fuchshuber Architekten Leipzig), Nokera AG Zug<br />
Eigentümerin: Gateway Real Estate<br />
</span></p>
<p><strong>5) Sonstige Angaben</strong><br />
&#8211; Städtebau: Der Name kommt von dem Bebauungsplan mit der Nummer 416. Das Städtebauliche Konzept wird wesentlich geprägt von einem etwa 5,5 Hektar großen zentralen Park, an den sich unterschiedlich geprägte Quartiere angliedern. Vorgesehen sind in der Regel kompakte Blöcke mit innenliegenden Höfen. Rund 70 Prozent der Geschossfläche wird für Wohnungen zur Verfügung stehen, ca. 30 Prozent sind Gewerbeflächen. Zwischen Stadt Leipzig und Vorhabenträger wurde vertraglich vereinbart, dass auf 30 Prozent der Wohnfläche mit Hilfe von Fördermitteln des Freistaates miet- und belegungsgebundene Wohnungen errichtet werden, was rund 700 Wohnungen entspricht.</p>
<p>Baugruppen und Baugemeinschaften, für die im südöstlichen Bereich des Plangebietes zwei Baufelder für “Experimentelles Wohnen“ (Baufelder 10 und 11)<br />
„Urbanen Mix“ und der „Produktiven Nachbarschaft“</p>
<div class="su-spacer" style="height:20px"></div><strong><br />
Video</strong><br />
<iframe src="//www.youtube.com/embed/_dRHZVSyM9I" width="560" height="314" allowfullscreen="allowfullscreen"><span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p><b>Quellen/</b><strong>Links<br />
</strong><a href="https://www.leipzig416.de/" target="_blank" rel="noopener">www.leipzig416.de</a><br />
<a href="https://ressourceneffiziente-stadtquartiere.de/?page_id=1409&amp;lang=de" target="_blank" rel="noopener">https://ressourceneffiziente-stadtquartiere.de/?page_id=1409&amp;lang=de</a><br />
<a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/neubauprojekt-in-leipzig-ein-wohnquartier-wie-ein-schwamm.1001.de.html?dram:article_id=499909" target="_blank" rel="noopener">www.deutschlandfunkkultur.de/neubauprojekt-in-leipzig-ein-wohnquartier-wie-ein-schwamm.1001.de.html?dram:article_id=499909</a><br />
Bericht vom 25.9.2021: <a href="https://taz.de/!5801970/" target="_blank" rel="noopener">https://taz.de/!5801970</a><br />
<a href="https://nokera-planning.de/" target="_blank" rel="noopener">https://nokera-planning.de/</a><br />
<span class="Apple-converted-space"><a href="https://www.gateway-re.de/" target="_blank" rel="noopener">www.gateway-re.de</a><br />
<a href="https://nokera.com/" target="_blank" rel="noopener">https://nokera.com/</a></span></p><p>The post <a href="https://hwb.sdg21.eu/projekt/stadtquartier-l416/">Stadtquartier „L416“ in Leipzig</a> first appeared on <a href="https://hwb.sdg21.eu">holzwohnbau.eu</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werks- und Musterhaussiedlung in Niesky</title>
		<link>https://hwb.sdg21.eu/projekt/werks-und-musterhaussiedlung-in-niesky/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Holger Wolpensinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2021 00:08:38 +0000</pubDate>
				<guid isPermaLink="false">https://hwb24.eu/?post_type=projekt&#038;p=498</guid>

					<description><![CDATA[<p><strong>DE - 02906 Niesky:</strong> In der sächsischen Kleinstadt Niesky, 20 Bahnminuten von Görlitz entfernt, baute die damals größte europäische Holzbaufirma "Christoph &#38; Unmack AG" (C&#38;U) vier Werks- und Mustersiedlungen in Holzbauweise mit zusammen 317 Wohnungen in 114 Häusern. Davon bis heute als Siedlungen gut erhalten sind ca. 100 Musterhäuser mit mehr als 250 Wohnungen, die zum größten Teil im ursprünglichen Zustand und die meisten unter Denkmalschutz stehen. Realisiert wurden sie zwischen 1918 und 1940.</p>
<p>The post <a href="https://hwb.sdg21.eu/projekt/werks-und-musterhaussiedlung-in-niesky/">Werks- und Musterhaussiedlung in Niesky</a> first appeared on <a href="https://hwb.sdg21.eu">holzwohnbau.eu</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DE &#8211; Niesky:</strong> In der sächsischen Kleinstadt Niesky, 20 Bahnminuten von Görlitz entfernt, baute die damals größte europäische Holzbaufirma &#8222;Christoph &amp; Unmack AG&#8220; (C&amp;U) vier Werks- und Mustersiedlungen in Holzbauweise mit zusammen 317 Wohnungen in 114 Häusern. Davon bis heute als Siedlungen gut erhalten sind ca. 100 Musterhäuser mit mehr als 250 Wohnungen, die zum größten Teil im ursprünglichen Zustand und die meisten unter Denkmalschutz stehen. Realisiert wurden sie zwischen 1918 und 1940.<br />
<span id="more-498"></span></p>
<div class="su-spacer" style="height:20px"></div>
<p><b>1) Projektdaten</b><br />
Nutzeinheiten: ursprünglich 317 Wohneinheiten; heute sind noch circa 250 Wohneinheiten erhalten<br />
Nutzfläche:<br />
Grundstücksfläche:<br />
Bauzeit: 1918-1940</p>
<p><b>2) Baukonstruktion/Holzbau<br />
</b>Die Holzfertigteile wurden als Tafel- und in Blockbauweise erstellt. Als besonders lukrativ erwies sich die damals neuartige Tafelbauweise, die einen hohen Vorfertigungsgrad ermöglichte und kurze Montagezeiten auf der Baustelle erzielt werden konnten.<b><br />
</b></p>
<p>1919 ließ C&amp;U die Wärmedämmfähigkeit seiner Holzwände in der Versuchs- und Materialprüfungsamt in Dresden überprüfen. Als Referenz diente eine beidseitig verputzte 38 cm dicke Vollziegel-Wand. Verglichen wurde eine 7 cm dicke C&amp;U-Blockwand und eine 8,5 cm dicke Holztafelwand. Die Blockwand erzielte eine Einsparung von knapp 40 % und die Tafelbauweise eine Einsparung von knapp 30 % gegenüber der Vollziegel-Wand. Vor dem Hintergrund der Kohleknappheit nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland stellte der gute Dämmwert ein gutes Argument für den großflächigen Einsatz von Holzhäusern dar.</p>
<p><b>3) Baukosten<br />
</b>Durch die industrielle Serienfertigung konnten die Baukosten um etwa 15 Prozent geringer sein im Vergleich zu mineralischen Bauweisen und das bei einem deutlich besseren Wärmeschutz.<b></b></p>
<p><b>4) Projektbeteiligte</b><br />
Bauherrschaft:<br />
Architektur: C&amp;U</p>
<p><b>5) Sonstige Angaben<br />
</b><strong>Die vier Werks- und Mustersiedlungen in Holzbauweise</strong><br />
Die Werksiedlungen sind fast ausschließlich in Tafelbauweise in den eigenen Werkstätten für die eigenen Arbeiter errichtet worden. Die Wohnbauten für die Mitarbeiter des Werkes dienten gleichzeitig als Musterhäuser. Fast 100 Holzbauten in vier Siedlungen sind weitgehend in ihrer Originalsubstanz erhalten und befinden sich in Nutzung. C&amp;U realisierte Bauten in unterschiedlichen Konstruktionsweisen. Die Gebäude in Niesky ermöglichen einen guten Überblick über den damaligen Stand der technischen Entwicklung des beginnenden industrialisierten Holzbaus und den Anfängen des Fertighausbaus. Massgeblichen Einfluss auf die Fertigung der Häuser hatte Konrad Wachsmann, der 1926 bis 1929 Chefarchitekt von C&amp;U war und der weltweit als Pionier des industriellen Bauens gilt. Er arbeitete mit namhaften Architekten wie Hans Scharoun, Henry van de Velde, Albinmüller oder Hans Poelzig zusammen. Heute führt ein Leitsystem durch die vier Holzhaussiedlungen in Niesky.</p>
<p><strong>Historische und baukulturelle Einordnung</strong><br />
&#8222;Ausgangspunkt für die Entwicklung des modernen Holzbaus ist der Fachwerkbau. Über zwei Millionen bestehende Fachwerkgebäude zeugen in Deutschland von der kulturgeschichtlichen Bedeutung dieser Holzbautechnik. Die historischen Wurzeln dieser Bautechnik reichen zurück bis in die Steinzeit. Über Jahrhunderte war der Fachwerkbau die traditionelle Bauweise für städtische und dörfliche Gebäude. In Nordamerika Anfang des 19. Jahrhunderts zum Balloon framing bzw. Platform framing weiter entwickelt wurde diese Bauweise in den 1920er Jahren wieder nach Deutschland ,reimportiert’. In der Folge wurden von Architekten wie Konrad Wachsmann, Ernst Neufert oder Egon Eiermann, Rudolf Schroeder und Richard Doecker zahlreiche Projekte des Neuen Bauens in Holzbauweise errichtet.&#8220; (Dederich 2013)<b></b></p>
<p><strong>Links/Quellen<br />
</strong>Dederich, Ludger (2013): Die Dauerhaftigkeit von Holzbauten im gesellschaftlichen Blickwinkel. Vortrag am 19. Internationales Holzbau-Forum 2013. Vortrags-Skript als pdf: <a href="http://www.forum-holzbau.com/pdf/IHF_13_Dederich2.pdf" target="_blank" rel="noopener">www.forum-holzbau.com/pdf/IHF_13_Dederich2.pdf </a><br />
Forum Konrad-Wachsmann-Haus Niesky: <a href="https://wachsmannhaus-niesky.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://wachsmannhaus-niesky.de</a><br />
dach + holzbau 2018: <a href="https://www.dach-holzbau.de/artikel/firmenportrait-die-fertighaeuser-von-niesky_3179290.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.dach-holzbau.de/&#8230;firmenportrait-die-fertighaeuser-von-niesky&#8230;</a><br />
Giese, Wolfgang (2016): <a href="http://www.oberlausitz-leben.de/begeistern-projekte/holzfertigbauten-museum-niesky-16.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Holzbauten der Moderne in Niesky / Werk- und Musterhaussiedlungen der Firma Christoph &amp; Unmack AG, Niesky/OL</a></p>
<p><strong>Weitere Infos auf sdg21</strong><br />
<a href="https://sdg21.eu/db/werks-und-musterhaussiedlung-in-niesky" target="_blank" rel="noopener">https://sdg21.eu/db/werks-und-musterhaussiedlung-in-niesky</a></p><p>The post <a href="https://hwb.sdg21.eu/projekt/werks-und-musterhaussiedlung-in-niesky/">Werks- und Musterhaussiedlung in Niesky</a> first appeared on <a href="https://hwb.sdg21.eu">holzwohnbau.eu</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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